Taschenuhr

Zu seinem 50. Geburtstag am 18. Januar 2964 schenkte Alice Schmidt ihrem Mann eine Taschenuhr (Briefe II, S. 276). Diese Uhren scheinen für Schmidt eine gewisse Bedeutung gehabt zu haben, tauschen sie in seinem Werk doch erstaunlich oft auf.

So besitzen etwa die Erzähler in ›Schwarze Spiegel‹, ›Seelandschaft mit Pocahontas‹, ›Das steinerne Herz‹ oder ›Kaff auch Mare Crisium‹ eine Taschenuhr, der Philosophieprofessor »Karl Friedrich Butt genannt Scheibe« aus der ›Schule der Atheisten‹ ist ebenso Besitzer einer solchen Uhr (BA IV, 2, 201) wie der Vermessungsrat a.D. Stürenburg (BA I, 4, S. 76) oder der Erzähler in ›Schlüsseltausch‹, wo es heißt:

(Vorn, vor mir, tickte die Taschenuhr; ich bin altmodisch, und schätze die derben Uhrenknollen, in Bergmannskapsel, an stählerner Kette).

Schließlich erzählt A & O in ›Abend mit Goldrand‹ seinen Traum von der »Reise nach der Unendlichkeit«, bei der er von Wieland »eine Art silberner Taschenuhr, ›zur Beaufsichtigung‹« bekommt (BA IV, 3, S. 189).

Zuletzt geändert: 8.4.2020