Personen

Einige biographische Eckdaten und Informationen zu Arno Schmidts Korrespondenz. Wie das Briefregister ist auch dieses Verzeichnis im Fluss; Ergänzungen, Korrekturen und Konkretisierungen folgen, wenn ich mehr Informationen und Zeit habe.
Die letzte Änderung erfolgte am 13. Mai 2021.

Heinrich Albertz (1915–1993), ev. Pastor und SPD-Politiker, von 1948 bis 1951 Minister für Flüchtlingsangelegenheiten in Niedersachsen.

Max Ames, dt. Hotelier, von 1942 bis 1945 zusammen mit Schmidt in Norwegen stationiert.

Alfred Andersch (1914–1980), dt. Schriftsteller, setzte sich intensiv für Arno Schmidt ein und vermittelte ihm Rundfunkaufträge.

Edith Appel, Urenkelin von Friedrich de la Motte-Fouqué.

Dr. Arbogast, Mitarbeiter des Ernst Klett Verlages.

Rudi Arndt (1927–2004), SPD-Politiker, hielt als Oberbürgermeister von Frankfurt/M. 1973 die Einführungsrede zur Verleihung des Goethe-Preises an Arno Schmidt.

Walter Barme, Antiquar in Hamburg.

Rolf Becks (geb. 1933), dt. Redakteur und Wirtschaftswissenschaftler, gemeinsamer Bekannter von Ernst Kreuder und Arno Schmidt.

Martin Beheim-Schwarzbach (1900–1985), dt. Schriftsteller und Übersetzer, Mitglied der Freien Akademie der Künste, Hamburg.

Max Bense (1910–1990), dt. Philosoph und Publizist, Herausgeber der Zeitschrift ›Augenblick‹, in der Schmidt einige Text veröffentlichte (u.a. ›Tina oder über die Unsterblichkeit‹). Versuchte vergeblich, Schmidt als Dozenten für die Hochschule für Gestaltung in Ulm zu gewinnen.

Gerda Berger (geb. 1919), bis Dezember 1949 Lektorin des Rowohl Verlags, schrieb ein positives Gutachten zu ›Leviathan‹.

Ferry und Rosemarie v. Berghes, Leser Arno Schmidts.

Karl-Heinz Berndt (1923–1993), dt. Redakteur und Schriftsteller.

Fritz G. Bernhard (1913–1993), dt. Physiker, Mitschüler Arno Schmidts in Görlitz.

Herta und Josef Bläschke (1903–1983), dt. Antiquare und Verleger in Darmstadt.

Ernst Blome, Kriegskamerad Arno Schmidts.

Walter Boehlich (1921–2006), dt. Literaturkritiker und Lektor, betreute bei Suhrkamp Schmidts Übersetzungen von Stanislaus Joyce.

Heinrich Böll (1917–1985), dt. Schriftsteller, setzte sich für Schmidt ein und beriet ihn bei seinen (verworfenen) Plänen, nach Irland auszuwandern.

Gerda Böse, übernahm nach dem Tod ihres Vaters Johannes Böse 1955 die Geschäftsführerung der Griffelkunst-Vereinigung.

Dr. Braak, nicht ermittelt.

Willy Brand (1913–1992), SPD-Politiker, dt. Außenminister und Bundeskanzler.

Rudolf Braun (1924–1999), dt. Zoologe, Leser Arno Schmidts.

Reiner Bredemeyer (1929–1995), dt. Komponist, wollte ›Der Wolken Irregang‹ vertonen.

Walter Busse (1924–1986), dt. Journalist, Redakteur bei ›Der Spiegel‹.

Paul-Friedrich Carlson, Leser Arno Schmidts.

Lars Clausen (1935–2010), dt. Soziologe, Bekannter Arno Schmidts, hielt die Laudatio bei der Verleihung des Goethe-Preises an Arno Schmidt.

Johann Dähnert, Leser Arno Schmidts.

Wilhelm Davin, Drogist in Ahlden.

Manfred Delling (1927–2018), dt. Journalist, Redakteur beim Hamburger Anzeiger

Desch, nicht ermittelt.

Karlheinz Deschner (1924–2014), dt. Schriftsteller und Kirchenkritiker.

Alfred Döblin (1878–1957), dt. Arzt und Schriftsteller.

Hans Dohrenbuch (1904–1991), dt. Journalist, Chefredakteur der Gewerkschaftszeitung ›Aufwärts‹.

Hilde Domin (eigentlich Hilde Palm; geb. Löwenstein, 1909–2006), dt. Schriftstellerin.

Dörling, Antiquar in Hamburg.

Jörg Drews (1938–2009), dt. Literaturwissenschaftler und Kritiker, setzte sich vielfach und intensiv für Arno Schmidt ein.

Heinrich Droege (1933–2011), dt. Schriftsteller.

Harald Ebner, dt. Lektor.

Eckholt, Nachfahre Johann Gottfried Schnabels.

Kasimir Edschmidt (d.i. Eduard Schmid; 1890–1966), dt. Schriftsteller.

Adolf Endler (1930–2009), dt. Schriftsteller.

Ludwig Engel (1906–1975), dt. SPD-Politiker, Oberbürgermeister von Darmstadt.

Hans Magnus Enzensberger (geb. 1929), dt. Schriftsteller, bis 1957 Redakteur und Mitarbeiter Alfred Anderschs beim SDR in Stuttgart.

Nino Erné (1921–1994), dt. Schriftsteller und Journalist.

Klaus G. Fischer, dt. Verleger, Inhaber des Agis-Verlags (Baden-Baden), in dem im März 1955 ›Kosmas oder vom Berg des Nordens‹ als Supplementband zur Zeitschrift ›Der Augenblick‹ erschien.

Vittorio Foa (1910–2008), it. Journalist und Politiker, zeitweilig Mitarbeiter beim italienischen Verlag Einaudi, der an Übersetzungen von Schmidts Texten interessiert war.

Karl von Fouqué, Nachfahre Friedrich de la Motte Fouqués.

Helmut Franke, Studienrat an der Augustinerschule Friedberg, berichtete Schmidt über Erfahrungen mit ›Seelandschaft mit Pocahontas‹ als Unterrichtslektüre.

Anna Frenssen, geb. Walter, Ehefrau Gustav Frenssens. Schmidt besuchte Frenssen Wohnhaus und seine Witwe im Juni 1963 bei einer Recherchereise nach Norddeutschland.

Walter Frauenstein, Leser Arno Schmidts in Pirna, den Schmidt gegelentlich um Auskünfte bat.

Max Frisch (1911–1991), schwz. Schriftsteller, Schmidt schreibt ihm nur indirekt als Antwort auf einem gemeinsamen Aufruf von Andersch und Frisch.

Adolf Frisé (1910–2003), dt. Journalist und Schriftsteller, von 1956 bis 1962 Leiter des Abendstudios des Hessischen Rundfunks, dem Schmidt Arbeiten für den Rundfunk anbietet.

Robert Gernhardt (1937–2006), dt. Schriftsteller und Zeichner, fragte als Redakteur von ›pardon‹ nach, ob Arno Schmidt John Lennons ›In his own write‹ übersetzen wolle.

Hubert Gersch (1939–2013), dt. Literaturwissenschaftler und Schriftsteller.

Günter Giefer, Literaturredakteur des RIAS.

Glogau, dt. Antiquar.

Rudolf Goldschmit (1924–1979), dt. Journalist, von 1964–1973 Feuilletonchef der ›Süddeutschen Zeitung‹

Eugen Gomringer (geb. 1925), boliv.-schweiz. Schriftsteller.

Hans Gottschalk (geb. 1926), dt. Fernsehdramaturg.

Rudolf Gottschalk (geb. 1900–1979), dt. Journalist, Chefredakteur und Herausgeber der ›Anderen Zeitung‹, in der Schmidt in der regelmäßig veröffentlichte.

Hanns Grössel (geb. 1932–2012), dt. Journalist, Redakteur beim WDR.

Dr. Großmann, Genealoge, von Schmidt wg. Fragen zu Fouqué kontaktiert.

Gsellius, berliner Antiquar.

Walter Maria Guggenheimer (1903–1967), dt. Publizist und Lektor.

Helmuth de Haas (1927–1970), dt. Schriftsteller und Feuilletonredakteur der ›Welt‹.

Rainer Hagen, dt. Journalist, Redakteur des NDR.

Wolfgang von Hagen, Urenkel von Karl von Hagen, einem Freund Friedrich de la Motte Fouqués.

Roland Hänßel, Mitarbeiter in der Herstellung des Goverts Verlags.

Horst C. Harries, dt. Jurist und Leser Arno Schmidts, den Schmidt gelegentlich zu urheberrechtlichen Themen befragte.

Peter Härtling (1933–2017), dt. Schriftsteller, von 1956 bis 1962 Redakteur bei der ›Deutschen Zeitung‹, für die Schmidt Anfang der 1960er-Jahre gelegentlich schrieb.

Hansotto Hatzig (1919–2001), dt. Redakteur und Karl-May-Forscher, mit dem Schmidt einen Briefwechsel Karl May führte. Schmidt lernte Hatzig über Hans Wollschläger kennen.

Gustav Heinemann (1899–1976), dt. CDU-Politiker, von 1969–1974 Bundespräsident, gratulierte Schmidt zu dessen 60. Geburtstag.

Helmut Heißenbüttel (1921–1996), dt. Schriftsteller, zeitweilig als Redakteur im Süddeutschen Rundfunk tätig, wo er u.a. für Schmidts Rundfunk-Arbeiten zuständig war.

Gerhard Heller (1909–1982), dt. Übersetzer und Verleger, Gesellschafter des Stahlberg-Verlags, in dem Schmidts Werk seit 1955 erschien.

Georg Hensel (1923–1996), dt. Schriftsteller, Redakteur beim ›Darmstädter Echo‹, in dem einige Texte Arno Schmidts erschienen.

Hans Herlin (1925–1996), dt. Schriftsteller und Lektor beim Verlag ›Deutsche Volksbücher‹, den Kontakt vermittelte Werner Steinberg. Es wurden verschiedene Übersetzungen und Bearbeitungen (›David Copperfield‹, ›Moby-Dick‹ u.a.) vereinbart, die aber allesamt nicht realisiert wurden.

Hermann Hesse (1877–1962), dt.-schweiz. Schriftsteller, von Schmidt in seiner Jugend verehrt; über Hesses Besprechung des ›Leviathan‹ hat Schmidt sich geärgert und Hesse eine bissige Karte geschickt.

Walter Hinderer (geb. 1934), dt. Literaturwissenschaftler, leitete bis 1966 die wissenschaftliche Abteilung des Piper-Verlags.

Klaus Hoffmann (geb. 1938), dt. Karl-May-Forscher.

Walter Höllerer (1922–2003), dt. Schriftsteller und Germanist, gründete die Literaturzeitschrift ›Akzente‹.

Paul Hübner (geb. 1912), dt. Journalist bei der ›Rheinischen Post‹.

Melsene Irwahn, Sekretärin beim Nannen-Verlag.

Kurt Jahn, dt. Architekt, Leiter der Wiederaufbau G.m.b.H, Darmstadt.

Hans Henny Jahnn (1894–1959), dt. Schriftsteller.

Helmut Jedele (1920–2012), dt. Filmproduzent, Fernsehdirektor des Süddeutschen Rundfunks, dem Schmidt eine Sendung mit Texten zu Bildern von Eberhard Schlotter vorschlug.

Heinz Jerofsky (1914–2000), einziger Schulfreund Arno Schmidts an der Oberrealschule in Görlitz.

Jones, brit. Major in Munsterlager.

William W. Johnson, amerik. Verleger, dem Schmidt seine neue Logarithmen-Tabelle zum Druck anbot.

Georg Kaspereit, Amtsrat im Niedersächsischen Innenministerium, verantwortlich für die ›Nachrichten der Niedersächsischen Vermessungs- und Katasterverwaltung‹.

Heinrich Kaspers (1917–1975), Bibliothekar

Daniel Keel (1930–2011), Gründer und Leiter des schweizer Diogenes Verlag.

Hanjo Kestings (geb. 1943), dt. Rundfunk-Redakteur und Publizist.

Johann Adolf von Kielmannsegg (1906–2006), Mitarbeiter des Rowohl Verlags.

Lucy Kiesler (geb. Schmidt, 1911–1977), Schwester Arno Schmidts, emigrierte mit ihrem jüdischen Mann Rudi Kiesler 1939 nach New York, schickte Schmidts nach dem Krieg regelmäßig Care-Pakete.

Erika Kipp, Bibliothekarin beim SDR.

Sarah Kirsch (eigentlich Ingrid Hella Irmelinde Kirsch, geb. Bernstein; 1935–2013), dt. Schriftstellerin.

Konopka, Oberinspektor, Schmidts Vorgesetzter an der Hilfspolizeischule Benefeld.

Karl Korn (1908–1991), dt. Journalist, Mitherausgeber der FAZ.

Ernst Krawehl (1909–1993), dt. Verleger, Lektor und Übersetzer, Mitgesellschafter des Stahlberg Verlags, betreute Schmidts Werk und setzte sich intensiv für ihn ein.

Rolf Krengel, Leser Arno Schmidts, der ihn (anscheinend) auf einen Druckfehler in ›Julianische Tage‹ hinwies.

Ingeburg Kretzschmar (geb. 1920), die Autorin und Journalistin war in den 1960er-Jahren Generalsekretärin des ostdeutschen PEN-Zentrums.

Ernst Kreuder (1903–1972), dt. Schriftsteller, setzte sich mehrfach für Arno Schmidt ein und half ihm 1955 bei seinem Umzug nach Darmstadt.

Bernd Krimmel (1926–2020), dt. Maler, von 1955 bis 1960 Geschäftsführender Vorsitzender der Darmstädter Sezession.

Ferdinand Kriwet (1942–2018), dt. Autor und Künstler.

Werner Krüger, Verlagsleiter des Wolfgang Krüger Verlags.

Marion Krüger-Behrend, Mitarbeiterin des Nannen Verlags.

Alfred Kubin (1877–1959), österr. Illustrator und Autor.

Kurt Kusenberg (1904–1983), dt. Schrifsteller und Lektor.

Heinrich Maria Ledig-Rowohlt (1908–1992), dt. Verleger, zusammen mit Kurt Marek betreute er das Werk Arno Schmidts in den Jahren 1949 bis 1955.

Rudolf Walter Leonhardt (1921-2003), dt. Journalist, Leiter des Feuilletons der ›Zeit‹.

W. Leppin, Gerichtsvollzieher.

Linde, nicht ermittelt.

A. Lindenborn, Pfarrer in Berlin, der Schmidt um ein Exemplar des ›Fauns‹ bittet.

Cilly Lutter, dt. Übersetzerin, Lektorin beim Wolfang Krüger Verlag.

Klaus Lux, dt. Antiquar.

Tomás Maldonado (1922–2018), argent. Maler und Designer, von 1955 bis 1967 Dozent an der Hochschule für Gestaltung Ulm.

Jürgen Manthey (1932–2018), dt. Schriftsteller und Literaturwissenschaftler, als Redakteur bei ›konkret‹ betreute er Schmidts Beiträge.

Kurt Marek (1915–1972), dt. Autor, Schmidts Lektor beim Rowohlt Verlag.

Hans Marquardt (1920–2004), dt. Verleger.

Kurt Marti (1921–2007), schweiz. Pfarrer und Schriftsteller.

Baron von Massenbach, Nachfahre Christian von Massenbachs.

Paule Meyer, frz. Übersetzerin, ihre geplanten Übersetzungen für die Édition Denoël werden nicht veröffentlicht.

Wilhelm Michels (1904–1988), dt. Pädagoge, gründete und leitete die Waldschule (Privatschule mit Internat), unterstützte Schmidt auf vielfältige Weise.

von Mirschinski, Landrat in Wolfhagen.

Alexander Mitscherlich (1908–1982), dt. Arzt und Psychoanalytiker, Schmidt schickte ihm ›Sitara‹, stieß dabei allerdings auf Unverständnis.

Wolfgang Monath, Mitarbeiter der NDB.

Hans Dieter Müller (1927–1986), Lektor beim Goverts, später Walter Verlag, zusammen mit Kuno Schuhmann Herausgeber der von Arno Schmidt und Hans Wollschläger übersetzten Poe-Ausgabe.

Emmy Mueller, Schwester der Malers Otto Mueller.

Hans Münnich, dt. Lektor beim Nannen Verlag.

Else Murawski (1895-1977), Mutter Alice Schmidts.

Robert Neumann (1897–1975), österr.-engl. Schriftsteller.

Claus Nissen (1901–1975), Bibliothekar an der Mainzer Stadtbibliothek.

von Nottbeck, Rechtsanwalt in Walsrode.

Nosthoff, dt. Antiquar.

Nussbaum, Leiter des Flüchtlingsamtes im Kreis Saarburg.

Aedan O’Beirne, Sekretär der Irischen Gesandschaft in Bonn.

Erich Ollenhauer (1901–1963), SPD-Politiker.

Gunar Ortlepp (1929–2011), dt. Journalist, schrieb für den ›Spiegel‹ u.a. eine Titelgeschichte zu Arno Schmidt und führte zwei lange Interviews mit ihm.

Amand von Ozoróczy (1885–1977), österr. Schriftsteller, Schauspieler und Karl-May-Forscher.

Palm, Elektriker in Freudenburg.

Christoph Petzsch, Mitarbeiter der NDB.

Alfred Pfaffenholz (1937–2002), Journalist und Rundfunkredakteur.

Friedrich Wilhelm Pollin, Archivar in Aschersleben.

Otto Proksch, Leser Arno Schmidts.

Fritz J. Raddatz (1931–2015), dt. Feuilletonist und Autor.

Georg Ramseger (1912-1996), dt. Journalist, Redakteur bei der ›Welt‹.

Friedrich Rasche (1900–1965), dt. Journalist und Schriftsteller, Feuilletonchef der ›Hannoverschen Presse‹.

Bernd Rauschenbach (geb. 1952), dt. Literaturwissenschaftler, lernte Arno Schmidt 1975 kennen, war geschäftsführender Vorstand der Arno Schmidt Stiftung.

Jan Philip Reemtsma (geb. 1952), dt. Literatur- und Sozialwissenschaftler, unterstützte Schmidt ab 1977 finanziell, gründete nach Schmidts Tod mit Alice Schmidt die Arno Schmidt Stiftung.

Elfriede Reetz, Vorbesitzerin von Haus Bargfeld Nr. 37.

Heinz Rein (1906–1991), dt. Schriftsteller.

Jürgen Ricklefs, Archivar beim Stadtarchiv Celle.

Hans Riebesehl (geb. 1914), ehemaliger Mitschüler Arno Schmidts, mit ihm entwickelte Schmidt den Plan zu ›Porträt einer Klasse‹.

Werner Riegel (1925–1956), dt. Schriftsteller.

Klaus Rainer Röhl (geb. 1928), dt. Journalist, übernahm bei ›konkret‹ nach dem Weggang von Jürgen Manthey die Korrespondenz mit Schmidt.

Rönckendorff, nicht ermittelt.

Erna Rose (1918–1985), Schwester von Alice Schmidt.

Ernst Rowohlt (1887–1960), dt. Verleger.

Bernhard Rübenach (1927–2006), dt. Rundfunkredakteur.

Peter Rühmkorff (1929–2008), dt. Lyriker und Essayist.

Monika Sandmann (geb. 1943), Nichte von Alice Schmidt, Tochter von Ernst Rose aus erster Ehe.

Gerhart Schäfer, Schüler von Wilhelm Michels.

Peter Schifferli (1921–1980), schweiz. Verleger.

Dorothea Schlotter (1922–1993), Ehefrau von Eberhard Schlotter.

Eberhard Schlotter (1921–2014), dt. Maler und Grafiker, half Schmidt bei seinem Umzug nach Darmstadt und bei der Übersiedlung nach Bargfeld, mit Arno Schmidt befreundet.

Roland Schmid (1930–1990), dt. Karl-May-Verleger.

Alice Schmidt (geb. Murawski, 1916–1983), Ehefrau Arno Schmidts.

Clara Schmidt (geb. Ehrentraut, 1894–1973), Mutter Arno Schmidts.

Johannes Schmidt (1911–1993), Vorgesetzter Schmidts bei den Greiff-Werken, nach dem Krieg sporadischer Kontakt zu Arno Schmidt.

Rainer Schmidt, Leser Arno Schmidts.

Georg Schnath (1898–1989), dt. Historiker.

Ilse Schneider-Lengyel (1903–1972), dt. Schrifstellerin, Fotografin und Ethnologin; in ihrem Haus fand das Gründungstreffen der Gruppe 47 statt.

Wolfdietrich Schnurre (1920–1989), dt. Schriftsteller.

Friedrich Schrader (1894–1975), Pfarrer in Fallingbostel, schrieb Schmidt, weil er sich mit einer Figur in ›Brand’s Haide‹ gemeint glaubte (was Schmidt bestritt).

Kuno Schuhmann (1928–2013), dt. Anglist und Übersetzer, gab zusammen mit Hans Dieter Müller die von Arno Schmidt und Hans Wollschläger übersetzte Poe-Ausgabe heraus.

Hermann Schulz, Pastor in St. Jürgen.

Dr. Schulze, Mitarbeiter der Wiederaufbau GmbH (Darmstadt).

Dietrich Segebrecht (1934–2003), dt. Lyriker, Hörspielautor und Redakteur.

Johannes Simon (?–1974), lux. Übersetzer, der Arno Schmidt mit Luxemburger Materialien für ›Abend mit Goldrand‹ versorgte.

Ingeborg Stahlberg (1921–1985), dt. Verlegerin.

Max Stefl (1888–1973), dt. Literaturwissenschaftler und Bibliothekar, Herausgeber von Stifters ›Nachsommer‹ und Gründer der Adalbert-Stifter-Gesellschaft.

Hermann Stehr (1864–1940), dt. Schriftsteller, dem der jugendliche Arno Schmidt das Gedicht ›Verworrenheit‹ schickte.

Werner Steinberg (1913-1992), dt. Schriftsteller.

H. Stoltenhoff, dt. Nervenarzt in Arnsdorf bei Dresden, von dem sich Schmidt Auskünfte über Karl Mays erster Ehefrau Emma Pollmer erhoffte.

Telge, Mitarbeiterin im Antiquariat Eberhard Albert, Freiburg i.Br.

Thierbach, nicht ermittelt.

Dr. Tode, Nachfahre von Alberine Fouqué, geb. Tode.

Max Uebelhör (1881-1963), dt. Schriftsteller.

Siegfried Unseld (1924–2002), dt. Verleger, Gesellschafter des Suhrkamp Verlags.

[Vermieterin in Scheeßel], nicht ermittelt.

Heinrich Vormweg (1928–2004), dt. Literaturkritiker und Essayist.

Günter Waldmann, Leser Arno Schmidts.

Wallis, Verwandte von Albertine Tode, der Ehefrau Fouqués, deren Mutter eine geborene Wallis war.

Martin Walser (geb. 1927), dt. Schriftsteller, kam als Mitarbeiter des Süddeutschen Rundfunks in Kontakt mit Arno Schmidt.

Elisabeth Walther (1922–2018), dt. Semiotekerin und Übersetzerin, Ehefrau von Max Bense.

Heinrich Watermann, Ehemann einer Nachfahrin Samuel Christian Papes.

A. Paul Weber (1893–1980), dt. Lithograf und Zeichner.

Welte, nicht ermittelt, Schmidt versuchte, Informationen über Max Moriz Welte zu erfahren, der Brief kam als unzustellbar zurück.

Fritz Otto Wiede, nicht ermittelt.

Eve Winer, Arno Schmidts Nichte, Tochter seiner Schwester Lucy Kiesler.

Hans Wollschläger (1935–2007), dt. Schriftsteller, Essayist und Übersetzer, stand über lange Jahre in engem Kontakt mit Arno Schmidt.

Wolf Wondratschek (geb. 1943), dt. Schriftsteller und Lyriker.

Dieter E. Zimmer (1934–2020), dt. Journalist, Autor und Übersetzer, Redakteur der ›Zeit‹.

Gerhard Zwerenz (1925–2015), dt. Schriftsteller.