5 Neuerscheinungen und 1 Verschiebung

Montag, 18. Oktober 2021

Ich komme aktuell nicht dazu, ASml.de die nötige Aufmerksamkeit zu widmen, aber meiner Chronistenpflicht möchte ich dann doch nachkommen …

Das Hörbuch zum ›Zettel’s Traum‹-Lesebuch ist erschienen: ›Arno Schmidts ›Zettel’s Traum‹. Ein Hör-Lesebuch‹. Sprecher: Ulrich Matthes, 1 MP3-CD, 363 Minuten, mit zwei Booklets mit dem Nachwort von Bernd Rauschenbach und den Zwischentexten von Susanne Fischer, Berlin, Aufbau Audio, 2021, 19,99 Euro.

Die Arno-Schmidt-Biografie von Sven Hanuschek wurde erneut verschoben, als Termin wird jetzt der 14. März 2022 genannt.

Bei Wallstein ist erschienen: ›»Wo ich gelernt habe«. Peter Rühmkorf und die Tradition‹, hg. v. Susanne Fischer, Hans-Edwin Friedrich u. Stephan Opitz unter Mitarbeit v. David Röhe u. Sina Röpke, Göttingen, Wallstein 2021, 29,00 Euro. Darin ein Beitrag von Sven Hanuschek zu Peter Rühmkorf und Arno Schmidt.

Nicolas Mahlers Graphic Novel zu Arno Schmidts ›Schwarze Spiegel‹ ist erschienen (Berlin, Suhrkamp 2021, 24,00 Euro).

Helmut Böttiger hat ein Buch über die 70er-Jahre geschrieben (›Die Jahre der wahren Empfindung. Die 70er – eine wilde Blütezeit der deutschen Literatur‹, Göttingen, Wallstein 2021, 32,00 Euro). Darin findet sich auch ein Kapitel über Arno Schmidt.

Und noch einmal Wallstein. Dort ist der 13. Band der Hans-Wollschläger-Werkausgabe erschienen: ›In diesen geistfernen Zeiten. Reden und Glossen zur Zeit‹, hg. v. Thomas Körber, Göttingen, Wallstein 2021, 29,00 Euro. Neben den bereits 1986 erschienen Reden enthält der Band zwei bislang an eher abgelegener Stelle publizierte Texte (›»Verschränkter Ahnen- und Enkeldienst« – Vom Gelächter in der Geschichte‹ und ›Gerüste. Einige unordentliche Notizen zu Aufbau und Zerstörung‹) und vor allem die rund 160 Seiten starken ›Sachen von Gestern und Morgen. Handschriftliche Sudelbücher (1986 bis 4.3.2007)‹ als Erstpublikation aus dem Nachlass. Dazu notiert der Herausgeber:

Die seit den 80er Jahren regelmäßig von Wollschläger verfassten Notate, Glossen und kleineren Essays, die er neben den Tagebüchern führte und die von ihm in der Nachfolge Georg Christoph Lichtenbergs »Sudelbücher« genannt wurden, sah er selbst als Fortsetzung und WeiterfÜhrung der kulturkritischen Texte der 70er und frühen 80er Jahre. Das »Sudelbuch« sollte um die Jahrtausendwende immer mehr an Bedeutung für den Autor gewinnen, so dass er es nicht selten (und nur selten ironisch) als »wichtiges Alterswerk« bzw. »spätes Hauptwerk« bezeichnete.