Neuerscheinungen

Samstag, 29. Mai 2021

Die Lieferung 459–461 des ›Bargfelder Boten‹ ist erschienen. Die gut 40 Seiten enthalten vor allem den Aufsatz ›Stimmen. Arno Schmidts Erzählung »Dr. Mac Intosh: ›Piporakemes!‹«‹ von Günther Flemming.

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Die Werkausgabe Hans Wollschlägers im Wallstein-Verlag wird fortgesetzt. Für Ende September ist angekündigt: ›In diesen geistfernen Zeiten. Reden und Glossen zur Zeit‹, hg. v. Thomas Körber. Der Band soll auch den »umfangreichsten Text aus dem Nachlass« enthalten. – Informationen des Verlags.

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Bei der edition text + kritik ist mit ›METAfiktionen. Der experimentelle Roman seit den 1960er Jahren‹ der Band 12 der Reihe neoAVANTGARDEN erschienen (hg. v. Stefan Brückl, Wilhelm Haefs u. Max Wimmer). Darin: Sven Hanuschek, ›Labyrinthische Übergangs=Gefühle. Zettel’s Traum zwischen Metafiktion, Metalepse, Literaturtheorie‹. – Informationen des Verlags.

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Bei S. Fischer ist erschienen: Hektor Haarkötter, ›Notizzettel. Denken und Schreiben im 21. Jahrhundert‹. Darin findet sich das rund 14seitige Kapitel ›Zettel’s Albtraum‹, das sich, richtig geraten, mit Arno Schmidt und ›Zettel’s Traum‹ beschäftigt. – Informationen des Verlags.

Ulm, Lafontaine, Schwarze Spiegel

Dienstag, 25. Mai 2021

Kürzlich erschien Georg Patzers 16seitiges ›Spuren‹-Heft ›Arno Schmidt und Ulm‹, nun hat sich auch Alexander Christ mit dem Thema beschäftigt und ›Arno Schmidt und Ulm, 1955–1957‹ im Grauer Verlag herausgebracht. Informationen und Bestellmöglichkeiten finden sich auf der Verlagswebsite.

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Das Literaturhaus Halle hat sich in einer Lesung und einem Gespräch am 26. April mit August Lafontaine beschäftigt. Die Veranstaltung fand natürlich ohne Publikum statt und wurde bei Youtube veröffentlicht: ›Wer schreibt der bleibt!? - Vergessene Dichter Sachsen-Anhalts. Heinrich August Julius Lafontaine.‹ Schmidts Funkdialog wird in Auszügen gelesen.

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Anna Pein und Oliver Sturm und haben bereits ›Die Umsiedler‹ als Hörspiel umgesetzt, nun folgt ›Schwarze Spiegel contd.‹:

In einer postapokalyptischen Welt, in der nahezu alles Leben ausgelöscht ist, treffen zwei letzte Überlebende in Norddeutschland aufeinander. Eine trotzig-dystopische Paradiesvorstellung von Arno Schmidt aus dem Jahr 1960 – aktualisiert für die Jetztzeit.

Das Hörspiel wird am 2. Juni erstmals gesendet und steht danach – vermutlich – als MP3 zum Download bereit.

Biographisches zu Arno Schmidt

Donnerstag, 13. Mai 2021

Für Anfang Juni kündigt Friedhelm Rathjen den nächsten Band seiner im Selbstverlag erscheinenden Reihe ReJoyce an:

Friedhelm Rathjen, ›Der defekte Rest. Acht Recherchen und Rezensionen zur Biographie von Arno Schmidt‹, 116 Seiten, 10,00 €.

Bestellen kann man das Buch bei bei Booklooker, wo sich weitere Informationen finden, oder direkt per Mail beim Autor (rejoyce@gmx.de), der bei Bestelleingang bis zum 23. Mai portofrei liefert.

Personenverzeichnis zum Briefregister

Donnerstag, 13. Mai 2021

Das Briefregister wurde um ein Personenverzeichnis erweitert. Hier habe ich, soweit mir das aktuell möglich ist, einige biographische Eckdaten zu den Empfängerinnen und Empfängern der Briefe bzw. Postsendungen zusammengetragen. Das Personenverzeichnis ist – wie das Briefregister selbst – im Fluss und wird gelegentlich überarbeitet.

Zwei Neuerscheinungen

Samstag, 8. Mai 2021

Für Oktober kündigt der Suhrkamp-Verlag zwei Neuerscheinungen an. Da ist zum einen ›Julia, laß das! - Arno Schmidts Zettelkasten zu Julia, oder die Gemälde‹ von Susanne Fischer (›Julia, laß das!‹ war ein Arbeitstitel von ›Julia, oder die Gemälde‹).

Susanne Fischer, ›Julia, laß das! – Arno Schmidts Zettelkasten zu Julia, oder die Gemälde‹, 120 Seiten, ISBN 978-3-518-80480-3, ca. 30 Euro, erscheint 11. Oktober 2021. – Informationen des Verlags.

Zum anderen Nicolas Mahlers Comic-Adaption von ›Schwarze Spiegel‹. Mahler hat bereits Comic-Interpretationen von bzw. Comics zu Thomas Bernhard, James Joyce, Franz Kafka, Immanuel Kant, Robert Musil, Lewis Carroll oder Marcel Proust gezeichnet. Ich muss zugeben, dass ich das alles nur vom Hörensagen und gelegentlichen Ausschnitten kenne (die ich übrigens wie etwa diesen Adalbert Stifter ziemlich lustig fand), und einigermaßen neugierig bin, wie seine Auseinandersetzung mit ›Schwarze Spiegel‹ geraten ist – auch wenn mich die Verlagswerbung, Mahler habe den Text »auf unnachahmlich witzige Art in Szene gesetzt« doch eher skeptisch stimmt.

Arno Schmidt gezeichnet von Mahler, ›Schwarze Spiegel‹, 140 Seiten, ISBN 978-3-518-22528-8, ca. 22 Euro, erscheint 11. Oktober 2021. – Informationen des Verlags.

Neues zur ›Schule der Atheisten‹

Samstag, 1. Mai 2021

2016 erschien im Neisse Verlag mit ›»Tellingstedt & der Weg dorthin«‹ ein umfangreicher Text- und Materialienband zur ›Schule der Atheisten‹. Nun haben die Herausgeber Ulrich Klappstein und und Heiko Thomsen einen weiteren, nicht minder umfangreichen Nachfolgeband vorgelegt:

»Potz Louis Harms & Candaze!« Texte zu Arno Schmidts ›Die Schule der Atheisten‹. Hg. v. Ulrich Klappstein u. Heiko Thomsen, Dresden, Neisse Verlag 2021. 557 S., ISBN 978-3-86276-318-4, 36,00 €

Auf der Webeite zum Buch finden sich ausführliche Informationen zum Inhalt und Aufbau des Bandes.

›Wieland oder die Prosaformen‹ als Download

Montag, 26. April 2021

Im Rahmen seiner Reihe ›Aus den Archiven‹ bringt der SWR Schmidts Wieland-Dialog in einer Aufnahme aus dem Jahr 1957. Ausgestrahlt wird die Sendung heute um 22.05 Uhr, kann aber auch schon jetzt auf der Webseite zur Sendung gehört und als MP3-Datei geladen werden.

»Nichtiges Zeug«

Sonntag, 18. April 2021

Der jüngste Sonderband der Zeitschrift ›Text + Kritik‹ widmet sich auf 194 Seiten dem Thema »Ins Archiv, fürs Archiv, aus dem Archiv«. In dem von Michael Töteberg und Alexandra Vasa herausgegebenen Band findet sich auch ein Artikel von Susanne Fischer:

Reste und Ränder. »Nichtiges Zeug« im Nachlass-Archiv Arno Schmidts

Der Text beschäftigt sich, so die Autorin in der ASml,

weniger mit dem Kernbestand […], sondern eher mit dem »Vermischten«, das sich der Kategorisierung entzieht.

›Schwarze Spiegel‹ auf Griechisch

Mittwoch, 14. April 2021

Bei Kichli Publishing ist ›Schwarze Spiegel‹ in der Übersetzung von Giannis Koilyis (Γιάννης Κοιλής) und mit Radierungen von Eberhard Schlotter erschienen (ISBN: 978-618-5461-19-5, 15,00 €). Die Übersetzung ist rund 25 Jahre alt, konnte aber erst jetzt dank finanzieller Unterstützung der Arno Schmidt Stiftung erscheinen. – Webseite des Verlags zu Arno Schmidt.

Kleinere Änderungen bei asml.de

Sonntag, 4. April 2021

Hier wurde ein wenig umgebaut:

  • Für den Kopf der Seite wird jetzt die Schrift Vollkorn von Friedrich Althausen benutzt.
  • Das CSS wurde hier und da angepasst. Das Layout ist allerdings nach wie vor nicht responsiv, auf Smarphones schaut die Site immer noch etwas seltsam aus.
  • Diverse kleinere Korrekturen in der Link-Liste, dem Werk-Verzeichnis und dem Glossar.
  • Das Briefregister verzeichnet jetzt 1601 Briefe.
  • Das Anfang 2020 gestartete Glossar ist inzwischen auf 55 Einträge angewachsen. Zitate werden, soweit möglich, mit der eBA verlinkt, was natürlich am provisorischen Sammelsuriums-Charakter der Einträge nichts ändert.