Bargfelder Bote Lfg. 339–340

2. April 2011, 15.57 Uhr | Giesbert Damaschke

Der Bargfelder Bote Lfg. 339–340 (März 2011) ist da. Und das steht drin:

  • Alexander Kluge: Was ist ein Geschäftsführer des Weltgeistes? (S. 3)
  • Manuel Zink: Zettels Traumstrukturen. (S. 4–33)
  • In letzter Zeit erschienen … (S. 34–35)

Zettel 2884

28. März 2011, 15.39 Uhr | Giesbert Damaschke

Die Arno Schmidt Stiftung publiziert auf ihrer Website bekanntlich die Zettel zu „Zettel’s Traum“ nach und nach als „Zettel des Tages„. Aktuell ist man bei Zettel 2787. Im Hintergrund wird natürlich die Publikation der nächsten Zettel vorbereitet. Und dabei machte Susanne Fischer folgende Beobachtung, über die sie am 18. März die ASml informierte:

Nach der Vorbereitung der kommenden „Zettel des Tages“ kann ich vermelden, daß bereits die Nummer 2884 der letzte Zettel zu Buch 1 ist. Das macht durchschnittlich etwas mehr als 20 Zettel pro Seite, womit Arno Schmidts Angabe, es handele sich bei den Vorbeiten zu ZT um 120.000 Zettel als wohl leicht übertrieben gelten dürfte. Es sei denn, er hat viel weggeworfen.

Notizen

26. Februar 2011, 14.34 Uhr | Giesbert Damaschke

Heute, 18.05 im Deutschlandradio Kultur: Der Rebell aus dem Heidedorf. Fragen an Arno Schmidt. Von Uwe Stolzmann.

Bernd Seydel amüsiert sich über die Dissertationsdebatte: Arno Schmidt und zu Guttenberg.

In der Celleschen Zeitung berichtet Aneka Schult über die Vorstellung von BA IV/1 in Celle: Opus Magnum ist Masse für Hirn und Bett.

Der Südkurier über die Vorstellung von BA IV/1: Ein Buch als Lebensaufgabe.

2 Fundstellen

20. Februar 2011, 12.58 Uhr | Giesbert Damaschke

Google News hat mal wieder zwei Fundstellen angespült:

  • Die Saarbrücker Zeitung bespricht die Vorstellung von BA IV/1.
  • Im Interview mit Jan-Frederik Bandel bezieht sich Hadayatullah Hübsch in der Jungen Welt auf Arno Schmidt als den „Held[en] meiner frühen Jugend, schon zu Schulzeiten“.

Freitisch

20. Februar 2011, 12.53 Uhr | Giesbert Damaschke

In Uwe Timms neuer Novelle „Freitisch“ scheint Arno Schmidt eine große Rolle zu spielen. Ich kenne den Text nicht, aber die Verlagswerbung ist da ziemlich eindeutig:

Am Freitisch saßen sie mittags beieinander, in der Kantine einer spendablen Versicherung, und ihre Gespräche kreisten um Gott und die Welt und einen gemeinsamen Bezugspunkt: Arno Schmidt. […] Und bei jener merkwürdigen Reise, die sie in die Heide, zu Arno Schmidts Grundstück führte.

(Hinweis von Martin Kuhn)

Schmidt & Goethe

15. Februar 2011, 22.54 Uhr | Giesbert Damaschke

Beim Goethezeitportal findet sich eine Neupublikation von:

  • Hans-Edwin Friedrich: „Ich war unehrerbietig genug.“
    Arno Schmidts Auseinandersetzung mit dem Goethe-Kult der Nachkriegszeit
    PDF-Datei

Zuerst in: Karl Eibl/Bernd Scheffer (Hg.): Goethes Kritiker. Paderborn: mentis 2001, S. 135–151.

2 Rezensionen

15. Februar 2011, 22.49 Uhr | Giesbert Damaschke

Das Hamburger Abendblatt berichtet von der Vorstellung der gedruckten Ausgabe von Zettel’s Traum, die Berliner Zeitung von der Ausstellung in Berlin:

Oversexed & überinstrumentalisiert

10. Februar 2011, 15.37 Uhr | Giesbert Damaschke

In der Berliner Zeitung weist Martin Halter auf BA IV/1 hin. Er mag den Roman anscheinend nicht, das Personal sei „eindeutig oversexed und philologisch überinstrumentalisiert“, Schmidt als „Schriftsteller […] ein Revolutionär, vielleicht sogar ein Genie […], aber als Zeit- und Kulturkritiker […] einfach eine Katastrophe“, der Roman im Grunde „unlesbar“ und durch den Neusatz gehe zudem der „Charme des verrückten Handwerkers und [die elitäre] Aura des monströsen Artefakts verloren.“

Wolfram Schütte über BA IV/1

6. Februar 2011, 19.36 Uhr | Giesbert Damaschke

Wolfram Schütte kann nicht nur mit dem Neusatz von „Zettel’s Traum“ nichts anfangen, ihm scheint der ganze Roman auf die Nerven zu gehen:

Die Entzauberung des Überbuchs
Anlässlich der Wiedervorlage von Arno Schmidts »Zettel(‚)s Traum«

Irritierend finde ich (da Schütte es eigentlich besser wissen müsste), das beharrliche Reden vom vorgeblichen „Drei- (& manchmal Mehr-) Spalten-Opus“ – denn genau das ist „Zettel’s Traum“ ja ersichtlich nicht. Es werden nicht drei und manchmal mehr Spalten verwirbelt, sondern über die Seiten mäandriert ein langer Textfluss, der sich mal nach links, mal nach rechts schlängelt, mitunter auch teilt, Pfützen, Seen und Inseln bildet, aber immer der eine große Textstrom bleibt.

Hausbesuche

5. Februar 2011, 14.53 Uhr | Giesbert Damaschke

Ulrich Stock hat für Die Zeit vier Käufer von „Zettel’s Traum“ besucht. Herausgekommen ist – ach, das lesen Sie besser selbst:

Zettel’s Traums Leser
Wer kauft sich den 298 Euro teuren schier unlesbaren Riesenroman des Exzentrikers und Sprachartisten Arno Schmidt? Vier Hausbesuche.