Arno Schmidt in Frankreich

9. Mai 2011, 13.31 Uhr | Giesbert Damaschke

In der aktuellen Ausgabe von „La Sœur de L’Ange“ finde sich ein „Cahier Arno Schmidt“ mit folgenden Beiträgen:

  • Michel Host: «Le Grand Arno» dans le siècle inique 185
  • Eric Chevillard: L’homme est bizarre, Schmidt surtout 195
  • Friedhelm Rathjen: Arno Schmidt et la modernité internationale 198
  • Sylvie Martigny et Jean-Hubert Gaillot: Arno Schmidt en France (entretien avec Michel Host) 206

(via Susanne Fischer)

Nachtrag: Friedhelm Rathjen gibt weitere Informationen: Die Seitenzahlen haben sich beim Druck noch einmal geändert, der Inhalt bleibt aber gleich. Das Heft kostet 20 Euro. ISBN: 978-2-7056-8057-2.

Tagebuch 1956 & Schmidt als Sänger

26. April 2011, 9.19 Uhr | Giesbert Damaschke

Die Edition der Tagebücher Alice Schmidts geht weiter: die Suhrkamp-Verlagsvorschau kündigt für Oktober das „Tagebuch 1956“ an. Mit ca. 180 Seiten fällt es allerdings deutlich dünner aus. Grund: ein Streit zwischen Arno und Alice Schmidt führte dazu, dass das Tagebuch im Juli abgebrochen wurde. Kostenpunkt: knapp 25 Euro.

* * *

In der Taz müht sich Gerhard Henschel, ein kleines Witzchen über angebliche Gesangsaufnahmen Arno Schmidts als Parodie auf die Foto- und andere Nachlassbände auf Artikellänge auszudehnen: Troubadour der Heide Entdeckung des Jahres: Der heimliche Kammersänger Arno Schmidt.

Unser Lautester zu Arno Schmidt [Update]

24. April 2011, 22.44 Uhr | Giesbert Damaschke

In der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ vom 24. April findet sich auf S. 26 Marcel Reich-Ranickis Antwort auf die Frage, ob Arno Schmidt nun ein Scharlatan oder ein großer Schriftsteller gewesen sei. Ich habe mir die FAS nicht gekauft, und war auch nicht bereit, für die Online-Version zwei Euro zu bezahlen. Aber das musste ich auch nicht, denn Karl H. Brücher hat Reich-Ranickis Antwort für die ASml dankenswerterweise zusammengefasst:

Was antwortet er? Nein, ein Scharlatan sei AS nicht gewesen, sondern ein akribischer und systematischer Schreiber, und ein „großer“ Schriftsteller – ? tja, vielleicht sei er das mal gewesen, doch heute nur noch kurios und antiquiert; wahrscheinlich ist AS genau so antiquiert wie MRRs Kenntnisse über Schmidts Biografie: er lässt ihn doch tatsächlich immer noch in Breslau Mathe und Astronomie studieren.

Update 26.4.: Der Artikel ist jetzt frei zugänglich: Die Avantgarde altert rasch.

Vortrag zu Wilhelm Michels und Arno Schmidt

19. April 2011, 15.19 Uhr | Giesbert Damaschke

Am 29. Mai findet in Hessen der „Tag der Literatur“ statt, in dessen Rahmen Ingrid Berg einen Vortrag zum Thema „Arno Schmidt, Wilhelm Michels und die Waldschule Schönberg“ halten wird. Und zwar von 19.30 Uhr bis 21 Uhr bei freiem Eintritt. Ort: Stadthalle Kronberg. Weitere Informationen finden sich hier.

Interpretationen zu den „Ländlichen Erzählungen“

18. April 2011, 13.03 Uhr | Giesbert Damaschke

Für Mai 2011 ist ein neuer Band der GASL-Schriftenreihe angekündigt:

Ulrich Goerdten: Arno Schmidts „Ländliche Erzählungen“. Sechs Interpretationen . Schriftenreihe der Gesellschaft der Arno-Schmidt-Leser Band 9. 2011. 165 Seiten. Wiesenbach: Bangert & Metzler, Wiesenbach. ISBN 978-3-924147-63-1.

Der Band enthält Interpretationen zu  „Windmühlen“, „Kühe in Halbtrauer“, „Kundisches Geschirr“ und „Der Sonn’ entgegen …..“, sowie die Aufsätze „Zu Arno Schmidts Schreibtechnik in den ‚Ländlichen Erzählungen‘“ und „Psychoanalyse bei Arno Schmidt und Eberhard Schlotter“. Ein „Epilog“ gibt einen mit Rück- und Ausblick auf die Arno-Schmidt-Forschung. Der Band kostet 24,80 Euro, GASL-Mitglieder bekommen ihn etwas billiger.

Zeichensetzung bei Arno Schmidt

5. April 2011, 16.48 Uhr | Giesbert Damaschke

An der Humboldt-Universität Berlin findet im SS 2011 eine Ringvorlesung zum Thema „Poesie der Zeichensetzung“ statt. Da darf Schmidt natürlich nicht fehlen. Und er fehlt auch nicht: Am 14. Juni spricht Erhard Schütz von 18 bis 20 Uhr über „Zeichensetzung bei Arno Schmidt“. Veranstaltungsort ist das Universitätsgebäude am Hegelplatz (Dorotheenstraße 24), Raum 1.101.

Bargfelder Bote Lfg. 339–340

2. April 2011, 15.57 Uhr | Giesbert Damaschke

Der Bargfelder Bote Lfg. 339–340 (März 2011) ist da. Und das steht drin:

  • Alexander Kluge: Was ist ein Geschäftsführer des Weltgeistes? (S. 3)
  • Manuel Zink: Zettels Traumstrukturen. (S. 4–33)
  • In letzter Zeit erschienen … (S. 34–35)

Zettel 2884

28. März 2011, 15.39 Uhr | Giesbert Damaschke

Die Arno Schmidt Stiftung publiziert auf ihrer Website bekanntlich die Zettel zu „Zettel’s Traum“ nach und nach als „Zettel des Tages„. Aktuell ist man bei Zettel 2787. Im Hintergrund wird natürlich die Publikation der nächsten Zettel vorbereitet. Und dabei machte Susanne Fischer folgende Beobachtung, über die sie am 18. März die ASml informierte:

Nach der Vorbereitung der kommenden „Zettel des Tages“ kann ich vermelden, daß bereits die Nummer 2884 der letzte Zettel zu Buch 1 ist. Das macht durchschnittlich etwas mehr als 20 Zettel pro Seite, womit Arno Schmidts Angabe, es handele sich bei den Vorbeiten zu ZT um 120.000 Zettel als wohl leicht übertrieben gelten dürfte. Es sei denn, er hat viel weggeworfen.

Notizen

26. Februar 2011, 14.34 Uhr | Giesbert Damaschke

Heute, 18.05 im Deutschlandradio Kultur: Der Rebell aus dem Heidedorf. Fragen an Arno Schmidt. Von Uwe Stolzmann.

Bernd Seydel amüsiert sich über die Dissertationsdebatte: Arno Schmidt und zu Guttenberg.

In der Celleschen Zeitung berichtet Aneka Schult über die Vorstellung von BA IV/1 in Celle: Opus Magnum ist Masse für Hirn und Bett.

Der Südkurier über die Vorstellung von BA IV/1: Ein Buch als Lebensaufgabe.

2 Fundstellen

20. Februar 2011, 12.58 Uhr | Giesbert Damaschke

Google News hat mal wieder zwei Fundstellen angespült:

  • Die Saarbrücker Zeitung bespricht die Vorstellung von BA IV/1.
  • Im Interview mit Jan-Frederik Bandel bezieht sich Hadayatullah Hübsch in der Jungen Welt auf Arno Schmidt als den „Held[en] meiner frühen Jugend, schon zu Schulzeiten“.