Buchpreis für Joachim Kersten

29. Oktober 2013, 19.04 Uhr | Giesbert Damaschke

Joachim Kersten hat für „Arno Schmidt in Hamburg“ den erstmals vergebenen Buchpreis HamburgLesen bekommen. Der Buchpreis wird von der Staatsbibliothek Hamburg verliehen und ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung fand am 25. Oktober statt. Derzeit scheint die Laudatio noch nicht online zu sein, aber laut Börsenblatt hat die Jury vor allem die „lebendige Darstellung ‚von einem guten halben Jahrhundert versunkenes Hamburg‘“ hervorgehoben und das Buch als „kraftvolles und sattes Hamburgintensiv-Buch“ gewürdigt.

Bildband kommt erst im März

26. Oktober 2013, 17.16 Uhr | Giesbert Damaschke

Der ursprünglich für den 9. Dezember angekündigte Bildband wird nun für den 10. März erwartet:

Arno Schmidt, Bargfeld Nr. 37.
Ein Album. Herausgegeben von Bernd Rauschenbach. 280 Seiten. ISBN 978-3-518-80360-8. Ca. 49 Euro.

Aus der Verlagsankündigung:

Dieser aufwendig gestaltete Bildband gibt erstmals detaillierte Einblicke in die entlegene Welt eines der ganz Großen der Literatur. Kurioses steht da neben Rührendem, Bedeutendes neben Praktischem: ein Glaspokal Friedrichs des Großen und Arno Schmidts Schnapskrug, Zeichnungen von »Mördern im Walde« und »Kalenderherren«, der geheime Familienschrein, dazu teils unbekannte Fotos und private Dokumente. Werkzitate und solche aus Briefen und Tagebüchern sowie Kommentare des Herausgebers fügen die persönlichen Gegenstände zu einem noch nie gesehenen Bild von Arno Schmidts Leben und Werk.

Briefband erschienen

26. Oktober 2013, 17.09 Uhr | Giesbert Damaschke

Der für den 21. Oktober angekündigte Briefband ist pünktlich erschienen:
»Und nun auf, zum Postauto!!«
Briefe von Arno Schmidt. Herausgegeben von Susanne Fischer und Bernd Rauschenbach. 295 Seiten. ISBN 978-3-518-80370-7. 29,00 Euro.

Aus der Verlagsankündiung:

Mehr als 150 Briefe Arno Schmidts versammelt dieser Band, die meisten davon bislang unpubliziert. Unter den Empfängern finden sich Mutter und Schwester, Kriegs- und Schulkameraden, Verleger und Autoren. Die Korrespondenz gibt pointiert formulierte Einblicke in den entbehrungsreichen und ungeheuer disziplinierten Alltag und dient dabei immer auch der Selbstvergewisserung als Schriftsteller: Arno Schmidt erzählt in seinen Briefen anschaulich und witzig vom Leben und vom Schreiben.

Zum Hundersten

26. Oktober 2013, 16.56 Uhr | Giesbert Damaschke

Nächstes Jahr feiert die Arno Schmidt Stiftung Arno Schmidts 100. Geburtstag. Aus diesem Anlass wird es eine Reihe von Veranstaltungen geben. Der aktuelle Terminplan auf den Seiten der Stiftung deckt das erste Halbjahr ab, es werden wohl noch weiter folgen.

Zur Buchmesse hat die Stiftung einen neuen Prospekt vorlegt. Wer noch nicht im Verteiler der Stiftung ist oder den Prospekt als PDF-Datei haben möchte, wende sich an info@arno-schmidt-stiftung.de.

Zettel’s Land – ein Besuch in Bargfeld

8. September 2013, 14.14 Uhr | Giesbert Damaschke

Rundfunkbeitrag bei Bayern 2:

Zettel’s Land – ein Besuch in Bargfeld. Der kleine Ort Bargfeld in Niedersachsen beherbergt eines der ungewöhnlichsten Literaturmuseen in Deutschland: das alte Wohnhaus von Arno Schmidt. Eine Erkundung von Niels Beintker.

Kann als MP3 geladen werden.

Reich-Ranicki über Schmidt

6. August 2013, 20.14 Uhr | Giesbert Damaschke

Am Sonntag, den 11. August, bringt HR 2 Kultur um 18.05 Uhr:

Marcel Reich-Ranicki: Über Arno Schmidt oder Eine Selfmadeworld in Halbtrauer

Da der HR als Produktionsjahr 1967 nennt, dürfte sich wohl um den bekannten Aufsatz von Reich-Ranicki handeln, der hier nachgelesen werden kann.

ASml in der FAZ

30. Juli 2013, 14.24 Uhr | Giesbert Damaschke

Die ASml wird an überraschender Stelle erwähnt, nämlich in einer hübschen Glosse von Hans-Heinrich Pardey über Googles manchmal abstrusen Filter, die am 28. Juli in der FAZ erschienen ist:

Und was steht denn nun in Werbung? […] Tatsächlich, die Aussendungen der Arno-Schmidt-Mailing-Liste, jede eine Perle, eine Energiepille für im wirklichen Leben stark unterbeschäftigte Gehirntiere, ausgerechnet das ist für Google Werbung.

Bargfelder Bote, Lfg. 364 bis 368

30. Juli 2013, 14.21 Uhr | Giesbert Damaschke

Ein nachträglicher Hinweis auf einen schon vor ein paar Wochen erschienenen Bargfelder Boten und einer auf die aktuelle Ausgabe:

Bargfelder Bote, Lfg. 364–365 (Juni 2013)

  • Günter Jürgensmeier / Friedhelm Rathjen: Psychoanalytische KurStunde. Ein systematischer Versuch, Schmidts Freud-Rezeption zu datieren.
  • Rudi Schweikert: „Ich zitiere wörtlich“. „Die reisenden Damen“ und „Was ist Wahrheit?“ aus Heinrich Zschokkes „Klio’s Winke“.
  • Eckhart Pilick: Vom Verehrer zum Verleger. Arno Schmidt und die Durlacher Presse.
  • Friedhelm Rathjen: Sein einziger Schüler. (Rezension von: Claudia Lercher, „Hey, Jack! Wo steckst du?“ Der Über=Maler Hans Wollschläger und seine Übersetzungskonzeption.)
  • Friedhelm Rathjen: Kein „System ‚Zettel’s Traum‘“. (Rezension von: U. D. Bauer, O. T.)

Bargfelder Bote, Lfg. 367–368 (August 2013)

  • Ulrich Goerdten: Validität und Evidenz (mit einem Brief von Hans Wollschläger vom 20. Dezember 1979).
  • Martin Lowsky: Die Mathematik und der Wunsch nach Ordnung. Über den Schluß von Arno Schmidts Roman „Brand’s Haide“.
  • Friedhelm Rathjen: Auf Distanz zur Zeitgenossenschaft. Schmidts aktuellste Literaturschätze vor und nach 1945.
  • Reinhard Finke: Tina oder das Thal Josaphat, wo die Todten auferstehen. Jean Paul’sche Palingenesien in Arno Schmidts „Tina oder über die Unsterblichkeit“.
  • Wolfram Schütte: Mein Weg zu Jean Paul …

Wezel-Gesamtausgabe wird fortgeführt

25. Juli 2013, 15.06 Uhr | Giesbert Damaschke

Ich dachte, die Ausgabe sei schon längst eingestellt worden. Doch heute bekam ich eine Mail von meiner Buchhandlung:

heute ist ein Band der „Wezel, Gesamtausgabe“ für Sie eingetroffen.

Dabei handelt es sich um die „Jenaer Ausgabe in acht Bänden“, die seit 1997 im Mattes Verlag Heidelberg erscheint.

Von den geplanten 8 (in 9) Bänden waren über die Jahre drei erschienen:

  • Band 3: Herrmann und Ulrike. Herausgegeben von Bernd Auerochs. 1997, 921 Seiten. ISBN 978-3-930978-03-8. 69 Euro, bei Bezug der Gesamtausgabe 59 Euro.
  • Band 6: Epistel an die deutschen Dichter / Appellation der Vokalen / Über Sprache, Wissenschaften und Geschmack der Teutschen / Schriften der Platner-Wezel-Kontroverse / Tros rutulusve fuit, nullo discrimine habetur. Herausgegeben von Hans-Peter Nowitzki. 2006,  1330 Seiten. ISBN 978-3-930978-06-9. 79 Euro, bei Bezug der Gesamtausgabe 69 Euro.
  • Band 7: Versuch über die Kenntniß des Menschen / Rezensionen / Schriften zur Pädagogik Herausgegeben von Cathrin Blöss und Jutta Heinz. 2002, 971 Seiten. ISBN 978-3-930978-07-6. 69 Euro, bei Bezug der Gesamtausgabe 59 Euro.

Nun wird die Reihe fortgeführt:

Neuerscheinungen

29. Mai 2013, 14.07 Uhr | Giesbert Damaschke

Für die nächsten Monate sind einige Neuerscheinungen angekündigt:

CoverTina oder die Unsterblichkeit. Mit 25 Abbildungen nach Radierungen von Eberhard Schlotter. Ca. 80 Seiten, ca. 13,95 Euro. Insel Bücherei 1387. ISBN: 978-3-458-19387-6. Angekündigt für den 16. September.

»Und nun auf, zum Postauto!!«. Briefe von Arno Schmidt. Herausgegeben von Susanne Fischer und Bernd Rauschenbach. Eine Edition der Arno Schmidt Stiftung im Surhkamp Verlag. Ca. 400 Seiten,ca. 29,00 Euro. Halbleinen. ISBN: 978-3-518-80370-7. Angekündigt für den 21. Oktober.

Bargfeld Nr. 37. Ein Album. Herausgegeben von Bernd Rauschenbach. Eine Edition der Arno Schmidt Stiftung im Surhkamp Verlag. Ca. 280 Seiten, ca. 49,00 Euro. Halbleinen. ISBN: 978-3-518-80360-8. Angekündigt für den 9. Dezember.

Cover»Na, Sie hätten mal in Weimar leben sollen!«. Über Wieland, Herder, Goethe. Mit einem Essay von Jan Philipp Reemtsma. Herausgegeben von Jan Philipp Reemtsma. Ca. 200 Seiten, ca. 6 Euro. ISBN: 978-3-15-018979-5. Angekündigt für Anfang November.

CoverArno Schmidt zum Vergnügen. Herausgegeben von: Susanne Fischer. Ca. 190 Seiten, ca. 5 Euro. ISBN: 978-3-15-018931-3. Angekündigt für Anfang November.