Neues zur digitalen BA

13. Januar 2015, 23.30 Uhr | Giesbert Damaschke

Seit 1998 gibt es die „Bargfelder Ausgabe“ auf CD. Inzwischen ist die CD doch sehr in die Jahre gekommen. Nicht nur inhaltlich – schon beim Erscheinen wurde auf die Briefe verzichtet und natürlich fehlt alles, was nach der CD im Rahmen der BA veröffentlicht wurde –, sondern auch technisch. Schon als sie neu war, war sie nicht unbedingt auf dem aktuellen Stand der Technik, heute ist sie als reine Windows-3.1-Anwendung hoffnungslos veraltet und kaum mehr als eine Notlösung.

Doch es gibt guten Grund zur Hoffnung, denn Susanne Fischer teilte auf Nachfrage in der ASml mit:

Am Update der elektronischen BA wird gearbeitet, und zwar an einer plattformunabhängigen, webbasierten Lösung. Im Vergleich zur jetzigen Ausgabe bietet sie eine Fülle neuer Möglichkeiten – die Fuzzy-Suche wird nur eine der vielen Verbesserungen sein, für die wir Günter Jürgensmeier zu danken haben, gerade bei einem Autor, der ein Anhänger der VerschreibKunst ist. Die Arbeit ist schon ziemlich weit gediehen.

Noch nicht klar ist das Vertriebsmodell. Sowohl uns als auch unserem Verlag fehlt da die Erfahrung.

Plattformunabhängig, webbasiert, Fuzzy-Suche, weit gediehen: Das klingt doch alles schon mal sehr vielversprechend. Und auf das Vertriebsmodell bin ich auch mal gespannt.