18. April 2011, 13.03 Uhr | Giesbert Damaschke
Für Mai 2011 ist ein neuer Band der GASL-Schriftenreihe angekündigt:
Ulrich Goerdten: Arno Schmidts „Ländliche Erzählungen“. Sechs Interpretationen . Schriftenreihe der Gesellschaft der Arno-Schmidt-Leser Band 9. 2011. 165 Seiten. Wiesenbach: Bangert & Metzler, Wiesenbach. ISBN 978-3-924147-63-1.
Der Band enthält Interpretationen zu „Windmühlen“, „Kühe in Halbtrauer“, „Kundisches Geschirr“ und „Der Sonn’ entgegen …..“, sowie die Aufsätze „Zu Arno Schmidts Schreibtechnik in den ‚Ländlichen Erzählungen‘“ und „Psychoanalyse bei Arno Schmidt und Eberhard Schlotter“. Ein „Epilog“ gibt einen mit Rück- und Ausblick auf die Arno-Schmidt-Forschung. Der Band kostet 24,80 Euro, GASL-Mitglieder bekommen ihn etwas billiger.
5. April 2011, 16.48 Uhr | Giesbert Damaschke
An der Humboldt-Universität Berlin findet im SS 2011 eine Ringvorlesung zum Thema „Poesie der Zeichensetzung“ statt. Da darf Schmidt natürlich nicht fehlen. Und er fehlt auch nicht: Am 14. Juni spricht Erhard Schütz von 18 bis 20 Uhr über „Zeichensetzung bei Arno Schmidt”. Veranstaltungsort ist das Universitätsgebäude am Hegelplatz (Dorotheenstraße 24), Raum 1.101.
2. April 2011, 15.57 Uhr | Giesbert Damaschke
Der Bargfelder Bote Lfg. 339–340 (März 2011) ist da. Und das steht drin:
- Alexander Kluge: Was ist ein Geschäftsführer des Weltgeistes? (S. 3)
- Manuel Zink: Zettels Traumstrukturen. (S. 4–33)
- In letzter Zeit erschienen … (S. 34–35)
28. März 2011, 15.39 Uhr | Giesbert Damaschke
Die Arno Schmidt Stiftung publiziert auf ihrer Website bekanntlich die Zettel zu „Zettel’s Traum” nach und nach als „Zettel des Tages“. Aktuell ist man bei Zettel 2787. Im Hintergrund wird natürlich die Publikation der nächsten Zettel vorbereitet. Und dabei machte Susanne Fischer folgende Beobachtung, über die sie am 18. März die ASml informierte:
Nach der Vorbereitung der kommenden „Zettel des Tages“ kann ich vermelden, daß bereits die Nummer 2884 der letzte Zettel zu Buch 1 ist. Das macht durchschnittlich etwas mehr als 20 Zettel pro Seite, womit Arno Schmidts Angabe, es handele sich bei den Vorbeiten zu ZT um 120.000 Zettel als wohl leicht übertrieben gelten dürfte. Es sei denn, er hat viel weggeworfen.
26. Februar 2011, 14.34 Uhr | Giesbert Damaschke
Heute, 18.05 im Deutschlandradio Kultur: Der Rebell aus dem Heidedorf. Fragen an Arno Schmidt. Von Uwe Stolzmann.
Bernd Seydel amüsiert sich über die Dissertationsdebatte: Arno Schmidt und zu Guttenberg.
In der Celleschen Zeitung berichtet Aneka Schult über die Vorstellung von BA IV/1 in Celle: Opus Magnum ist Masse für Hirn und Bett.
Der Südkurier über die Vorstellung von BA IV/1: Ein Buch als Lebensaufgabe.
20. Februar 2011, 12.58 Uhr | Giesbert Damaschke
Google News hat mal wieder zwei Fundstellen angespült:
- Die Saarbrücker Zeitung bespricht die Vorstellung von BA IV/1.
- Im Interview mit Jan-Frederik Bandel bezieht sich Hadayatullah Hübsch in der Jungen Welt auf Arno Schmidt als den „Held[en] meiner frühen Jugend, schon zu Schulzeiten“.
20. Februar 2011, 12.53 Uhr | Giesbert Damaschke
In Uwe Timms neuer Novelle „Freitisch“ scheint Arno Schmidt eine große Rolle zu spielen. Ich kenne den Text nicht, aber die Verlagswerbung ist da ziemlich eindeutig:
Am Freitisch saßen sie mittags beieinander, in der Kantine einer spendablen Versicherung, und ihre Gespräche kreisten um Gott und die Welt und einen gemeinsamen Bezugspunkt: Arno Schmidt. […] Und bei jener merkwürdigen Reise, die sie in die Heide, zu Arno Schmidts Grundstück führte.
(Hinweis von Martin Kuhn)
15. Februar 2011, 22.54 Uhr | Giesbert Damaschke
Beim Goethezeitportal findet sich eine Neupublikation von:
- Hans-Edwin Friedrich: „Ich war unehrerbietig genug.“
Arno Schmidts Auseinandersetzung mit dem Goethe-Kult der Nachkriegszeit
PDF-Datei
Zuerst in: Karl Eibl/Bernd Scheffer (Hg.): Goethes Kritiker. Paderborn: mentis 2001, S. 135–151.
15. Februar 2011, 22.49 Uhr | Giesbert Damaschke
Das Hamburger Abendblatt berichtet von der Vorstellung der gedruckten Ausgabe von Zettel’s Traum, die Berliner Zeitung von der Ausstellung in Berlin:
10. Februar 2011, 15.37 Uhr | Giesbert Damaschke
In der Berliner Zeitung weist Martin Halter auf BA IV/1 hin. Er mag den Roman anscheinend nicht, das Personal sei „eindeutig oversexed und philologisch überinstrumentalisiert“, Schmidt als „Schriftsteller […] ein Revolutionär, vielleicht sogar ein Genie […], aber als Zeit- und Kulturkritiker […] einfach eine Katastrophe“, der Roman im Grunde „unlesbar“ und durch den Neusatz gehe zudem der „Charme des verrückten Handwerkers und [die elitäre] Aura des monströsen Artefakts verloren.“