28. November 2009, 16.16 Uhr | Giesbert Damaschke
Friedhelm Rathjen ist auf eine bislang in der Schmidtforschung wohl unbekannt gebliebene Übersetzung von Abend mit Goldrand gestoßen, die der Schweizer Schriftsteller Dominik Riedo anscheinend als Privatprojekt erstellt hat:
Arno Schmidt: Obig mét Goldrand. é MärliPossè. 55 Béldèr us èm Lä/Éndlichè för’d Gönner vo dè Vèrschriebk/Konscht. I d’Lozärnèr Mondart us dè Johr 1994/1995 öbertreid vom Dominik Riédo. Zweite Auflage. Reussbühl: Privatdruck 2003.
17. November 2009, 13.10 Uhr | Giesbert Damaschke
Am 14. November lasen Joachim Kersten und Bernd Rauschenbach in Friedrichshafen Kühe in Halbtrauer. Im Südkurier berichtet Harald Ruppert: Mit dem Zettelkasten auf Schnitzeljagd.
8. November 2009, 18.59 Uhr | Giesbert Damaschke
Ich habe ein kleines Twitter-Experiment gestartet. Unter dem Account Arno_Schmidt poste ich jeden Tag ein kleines Arno-Schmidt-Zitat. Mal sehen, wie lange ich Zitate finde, die kurz genug sind, um als Tweet veröffentlicht zu werden. Jedes Zitat wird mit der Quelle angeführt, wobei ich möglichst die Kürzel von der CD-ROM der Bargfelder Ausgabe übernehme.

7. November 2009, 12.29 Uhr | Giesbert Damaschke
Der Terminkalender wurde aktualisiert und um Veranstaltungen im Oktober/November ergänzt. Von den Oktoberterminen habe ich leider zu spät erfahren. Bis zum 28. November ist die Fotoausstellung in Wien zu sehen, im Rahmenprogramm gibt es zahlreiche Lesungen. Im Januar/Februar zieht die Ausstellung nach Köln. Außerdem gibt es Lesungen in der Schweiz und in Friedrichshafen.
6. November 2009, 14.15 Uhr | Giesbert Damaschke
Der neue Bargfelder Bote (Lfg. 321–322, Oktober 200) ist erschienen. – Aus dem Inhalt:
- Rudi Schweikert: Es ist angerichtet – Essen und Trinken aus Zitaten. Zur Literarizität der Nahrung in Arno Schmidts Die Schule der Atheisten.
- Anonymus (1955): Niedriger hängen. Ein verhinderter Hemingway in Dänemark. [Rezension von Texte und Zeichen mit großem Unverständnis für Seelandschaft mit Pocahontas]
- Zitate, Bibliografie
23. Oktober 2009, 10.28 Uhr | Giesbert Damaschke
Der britische Komponist Andi Spicer arbeitet an einer Oper zur Gelehrtenrepublik:
Returned after many years to a favourite writer of mine, Arno Schmidt. I first read his ‘Egghead Republic’ in my youth and am enjoying it very much after all these years. Its subtle humour and complex imagery make it a 20th Century milestone. He’s still a much underrated writer and almost unknown outside of German-speaking countries, despite fine translations of many of his works.
(Hinweise von Friedhelm Rathjen und Gerd Meyer)
12. Oktober 2009, 15.36 Uhr | Giesbert Damaschke
Der nächste Band von Hans Wollschlägers „Schriften in Einzelausgaben” ist erschienen:
„Wie man wird, was man ist“. Sinfonietta domestica für Kammerorchester. Autobiographische Schriften. Göttingen: Wallstein 2009. ISBN 978-3-8353-0497-0. 28,00 Euro.
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Ein Inhaltsverzeichnis findet sich in der Bibliografie Hans Wollschläger.
11. Oktober 2009, 20.02 Uhr | Giesbert Damaschke
Eckhard Henscheid bekam 2009 den Jean-Paul-Preis des Freistaates Bayern verliehen. In Martin Mosebachs Laudatio heißt es:
Literatur wird aus Literatur gemacht; dieser Grundsatz gilt natürlich auch für die „Mätresse“ und ihren vielfältig belesenen Autor. Zählt man die vielen Erwähnungen politischer und sportlicher Ereignisse zusammen, die das Buch durchziehen, glaubt man, Handlung und Entstehung auf den Monat genau bestimmen zu können. Anhand bestimmter Sprachfiguren meint man den Autor im Gefolge von Arno Schmidt segeln zu sehen, wenn es da etwa heißt: „Well“, sagte Streibl cremefarben …“ oder „lachend schwappte das Auto weg“ oder „bemerkte ich gotisch“ oder gar „frug ich räudig“ – aber solche schein-sinnlichen, schein-bildlichen Kraftlyrismen kommen mir derart schamlos auf die Spitze getrieben vor, als solle dem Arno Schmidt, der damals ja gerade noch lebte, streng erzieherisch einmal die Konsequenzen seines Heide-Expressionismus vor Augen geführt werden.
Eckhard Henscheid nimmt einen Literturpreis an, lässt sich von Martin Mosebach besingen und Arno Schmidt produzierte Heide-Expressionismus. Man lernt doch alleweil etwas neues.
10. Oktober 2009, 0.49 Uhr | Giesbert Damaschke
Auf den Webseiten der GASL ist die 10. Nachlieferung von Müthers Standardwerk Bibliografie Arno Schmidt als PDF (570 KB, 108 Seiten) zu haben. Das Grundwerk inklusive der zehn Nachlieferungen kann als Zip-Datei auf eine Rutsch heruntergeladen werden (ca. 4,2 MB, 1083 Seiten).
5. Oktober 2009, 20.49 Uhr | Giesbert Damaschke
Der Ende Mai angekündigte Band
Arno Schmidt: Über die Unsterblichkeit. Erzählungen und Essays. Hg. v. Jan Philipp Reemtsma. 278 Seiten. ISBN 978-3-518-42123-9. 19,80 Euro. Suhrkamp.
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ist inzwischen erschienen.
Auf den rund 280 Seiten werden 23 Texte Schmidts zum Thema versammelt, darunter natürlich „Tina“, „Goethe“ und „Caliban über Setebos“, aber auch Essays wie „Sind wir noch ein Volk der Dichter und Denker?“ oder die Goethe-Preisrede.
Ein kurzer Hinweis von Wolfang Schreiber findet sich in der SZ vom 5. Oktober („Nix Dichter & Denker“), eine kleine Rezension brachte der DLF im Büchermarkt vom 2. Oktober (MP3-Datei, um Schmidt geht es ab ca. 13.42).