Luftschlosserbauer

11. Dezember 2006, 16.56 Uhr | Giesbert Damaschke

In der Süddeutschen Zeitung vom 9. / 10. Dezember freut sich Gottfried Knapp auf S. 16 unter der Überschrift »Wie man ein Luftschloss erbaut« über die Ausstellung zu fiktiver Architektur in der Münchner Pinakothek der Moderne. Dabei kommt er auch auf Arno Schmidt zu sprechen. Und zwar so:

Allein mit den verbalen Architektur-Beschwörungen von Arno Schmidt und mit den dazugehörigen Zeichnungen könnte man einen ganzen Saal füllen. Wie suggestiv Schmidts Wörterkunst heute noch nachwirkt, zeigt der Bildhauer Stephan Huber mit seinen phantastisch genauen Landkarte des Universums Arno Schmidt: Im Mare Crisium schwimmen Inseln, die bekannte Namen tragen und mit anderen Phantasieorten konferieren: mit Swifts Insel Laputa etwa oder Lems Raumstation Solaris.

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