Arno Schmidts Wohnwagen

14. März 2010, 16.02 Uhr | Giesbert Damaschke

Arno Schmidts Wohnwagen (Bild: Wikimedia, PD)Alois Schütz weist auf einen Blog-Eintrag von „Jay“ hin, in dem dieser eine Erinnerungen an Otto Proksch erzählt. Dieser nämlich, leidenschaftlicher Leser Arno Schmidts und Vorstandsmitglied der Vereinigten Fokker Werk (VFW), hatte den Schmidts den Wohnwagen VFW 550 vermittelt, der heute noch in Bargfeld steht. In Michael Ruetz’ Fotoband Arno Schmidt. Bargfeld. (Zweitausendeins 1993) ist der Wohnwagen im Bild Nr. 91 zu sehen. Darunter finden sich zwei Briefe Alice Schmidts. Im ersten Brief vom 22. Juli 1972 bittet sie Otto Proksch, sie zur Besichtigung des Wohnwagens abzuholen. Im zweiten Brief vom 29. Juli 1972 teilt sie ihrer Mutter den Kauf des Wohnwagens mit, den die Schmidts dank Otto Proksch „direkt vom Werk“ mit Mitarbeiterrabatt bekamen. Als Kaufpreis werden 10.600 DM genannt. – Ein Foto des Wohnwagens findet sich bei Wikimedia.

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Ein Kommentar zu Arno Schmidts Wohnwagen

Dr. Jens Peter Becker schreibt:
27. April 2010, um 23:27

Dies klingt etwas ungläubig distanziert, so als ob ich mir das alles ausgedacht hätte. Aber ich kann dem geneigten Leser, der auf meinen Blog mit dem schönen Namen “silvae” klickt, versichern, dass alles was da steht, so in dieser Form wahr ist. Ich weiß über die Transaktion und das Treffen von Dr. Proksch (der auch damals für Radio Bremen Rundfunkessays über AS schrieb und mit Krawehl korrespondierte) mit Arno Schmidt noch mehr, aber ich möchte das Private der Beteiligten wahren. Die Literaturgeschichte braucht nicht alles zu wissen.

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