Arno Schmidt und das Kino

11. April 2012, 16.41 Uhr | Giesbert Damaschke

Im Juni soll erscheinen:

Cover Öztanil Stumme LichtzeichenGuido Erol Öztanil: »Stumme Lichtzeichen«. Arno Schmidt und das Kino
Wehrhahn 2012. ISBN 978–3–86525–266–1. 800 Seiten, ca. 300 Abbildungen. 39,80 Euro.

Aus der Verlagswerbung:

»A[rno] war begeistert«, notierte Schmidts Frau nach dem Kinobesuch von René Clairs Unter den Dächern von Paris (1930) in ihrem Tagebuch.

Die dokumentierte Begeisterung steht im Widerspruch zur allgemein herrschenden Vorstellung von Arno Schmidt als ein die Kinematographie verachtender Schriftsteller, der das Amüsement vermeintlich trivialer Leinwandprojektionen vehement ablehnte. Vorliegendes Buch korrigiert diese Ansicht und lässt einen Autor hervortreten, der schon früh in den Bann der bewegten Bilder geriet und über drei Jahrzehnte hinweg sporadisch in die Welt des Kinos eintauchte.

[…]

»Stumme Lichtzeichen« vereinigt biographische Forschung, Wahrnehmungs- und Kulturgeschichte, Filmarchäologie und Literaturwissenschaft, ist mit seinen zahlreichen Standbildern, Filmprogrammen, Plakaten, Annoncen und Starpostkarten eine opulent ausgestattete Kino-Publikation.

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