Arno Schmidt als Fotograf

29. November 2011, 16.27 Uhr | Giesbert Damaschke

Fast hätte ich den obligatorischen Hinweis auf diese Neuerscheinung vergessen:

Arno Schmidt als Fotograf. Entwicklung eines Bildbewusstseins. Hrsg. Janos Frecot. Vorwort von Jan Philipp Reemtsma. Texte von Janos Frecot, Gabriele Kostas, Rainer Stamm und Thomas Weski. Gestaltung von Verena Gerlachl. Deutsch / Englisch. Hatje Cantz 2011. 160 Seiten, 64 Abbildungen, davon 40 farbig. ISBN 978-3-7757-3149-2. 29,80 Euro.

Aus der Verlagsankündigung:

Arno Schmidt (1914–1979) ist nicht nur einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts – er schuf nebenbei auch ein fotografisches Werk, das seit den Publikationen und Ausstellungen ab 2003 mehr und mehr das Interesse der an Kunst und Fotografie interessierten Öffentlichkeit findet.

Seine Aufnahmen zeigen Orte, die er an Schauplätzen geplanter Erzählungen aufnahm; die meisten dokumentieren jedoch die norddeutsche Heidelandschaft um seinen Wohnort Bargfeld. In seinen Fotografien verwandelt er die Räumlichkeit der realen Landschaft in Farb- und Strukturflächen, die auf der Ebene des fotografischen Bildes Harmonie und Ausgewogenheit ausstrahlen. Mit seinem »gestaltenden Blick« gelingt es ihm immer wieder, aus unscheinbarsten Alltagsdingen wie einer Schubkarre und einem Wasserschlauch eindrucksvolle Stillleben zu generieren. Die Publikation untersucht dieses künstlerische Nebenwerk aus unterschiedlichen Perspektiven.

Auf der Verlagswebseite kann man ein wenig in einer verkleinerten Version des Buches blättern und sich eine Handvoll Bilder aus dem Pressebereich laden.

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