Preise, Slawen & Termine

28. Februar 2010, 19.18 Uhr | Giesbert Damaschke

Mitte Januar habe ich mir das rechte Ellbogengelenk angeknackst und musste mein Tippaufkommen deutlich reduzieren. Inzwischen ist der Bruch fast komplett ausgeheilt, und so beeile ich mich, die zwischenzeitlich aufgelaufenen Meldungen in Kürzestform nachzutragen:

  • Klaus Piperek:Arno Schmidt und die Welt der Slawen. Kommentierendes Handbuch. 320 Seiten. 36,00 Euro. (Sonderlieferung des Bargfelder Boten.)
  • Klaus Piperek: Die Sprachlandschaften Niedersachsen und Schlesien in Arno Schmidts Roman Kaff auch Mare Crisium. Erläuternd-kommentierendes Wörterbuch. (Schriftenreihe der Gesellschaft der Arno-Schmidt-Leser Band 8). 198 Seiten, 28,80 Euro.
  • Friedhelm Rathjen: Bargfeld Transfer. Studien zu Arno Schmidt als Übersetzer und Transformator. (Edition Rejoyce) 168 Seiten. 17,00 Euro.
  • Maren Jäger:  Die Joyce-Rezeption in der deutschsprachigen Erzählliteratur nach 1945. 495 Seiten. 114,95 [!]. – Friedhelm Rathjen hat eine Rezension für einen der nächsten Bargfelder Boten angekündigt.
  • Domenico Pinto hat für seine italienische Übersetzung der Schwarzen Spiegel (Specchi neri) einen Übersetzerpreis bekommen.
  • Am 17. März wird sich das WDR Zeitzeichen Hans Wollschläger widmen.
  • Das Hörbuch Kühe in Halbtrauer wurde von der Universität Tübingen als Hörbuch des Monats Dezember 2009 ausgewählt.
  • Am 22. Februar fand im Frankfurter Literaturhaus der 20. Arno-Schmidt-Tag statt. Bernd Rauschenbach und Jan Philipp Reemtsma lasen den Dickens-Dialog.
  • Reemtsmas Schmidt-Monolog Holunderblüte wird am 16.03.2010 um 20.10 Uhr im Deutschlandfunk gesendet.
  • Friedhelm Rathjens satirischer Text A Walk on the Wild Side. Arno Schmidt und die Rockmusik am Beispiel der Festivals von Woodstock und Scheeßel ist nun auch im Internet nachlesbar.
  • Am 24. März kann im  Literaturhaus Darmstadt um 19.45 Uhr einen Vortrag von Karlheinz Müller hören: Goethe und Einer seiner Bewunderer .Warum Arno Schmidt von Goethe nicht lassen wollte und konnte.

„Über die Unsterblichkeit“

31. Januar 2010, 16.16 Uhr | Giesbert Damaschke

Im ORF hat Marica Bodrozić den von Jan Philipp Reemtsma herausgegebenen Sammelband „Über die Unsterblichkeit“ rezensiert. Das Manuskript der Sendung kann hier nachgelesen werden.

(Amazon-Link)

Rauschenbach liest „Schwarze Spiegel“

18. Januar 2010, 14.05 Uhr | Giesbert Damaschke

Am 6. und 7. Februar liest Bernd Rauschenbach an zwei Abenden den vollständigen Text von Schwarze Spiegel. Und zwar im Malersaal des Schlosstheaters Celle. Beginn: jeweils 20.00 Uhr.

Der Philosoph Fouqué

8. Januar 2010, 13.41 Uhr | Giesbert Damaschke

Vom 9. bis zum 11. Januar ist die Fotoausstellung in Köln zu sehen. Aus diesem Anlass findet sich im Kölner Stadtanzeiger ein längerer Artikel, in dem Schmidt und die Ausstellung vorgestellt wird. Dabei ist der Redaktion ein amüsanter Lapsus unterlaufen:

Arno Schmidt also, […] der den Philosophen Fouqué als seinen Hausheiligen nannte

Knapp vorbei.

Lesung in Dusiburg

8. Januar 2010, 13.34 Uhr | Giesbert Damaschke

Am Freitag, den 15. Januar, lesen Jan Philipp Reemtsma, Joachim Kersten und Bernd Rauschbach in der Zentralbibliothek Duisburg (Düsseldorfer Straße 5) aus Kühe in Halbtrauer. Veranstalter ist der Verein für Literatur und Kunst, für dessen Mitglieder der Eintritt frei ist. Alle anderen zahlen im Vorverkauf vier, an der Abendkasse fünf Euro.

Braten in Leipzig

4. Januar 2010, 18.43 Uhr | Giesbert Damaschke

In Leipzig begrüßt die Connewitzer Verlagsbuchhandlung ihre Kunden mit einem Schmidt-Zitat:

(Mitgeteilt von Hartmut Fischer)

Uncle Arno, Termine, Kaff-Musik und andere Kleinigkeiten

31. Dezember 2009, 17.22 Uhr | Giesbert Damaschke

Zum Jahresende rasch noch ein paar Schmidt-Notizen der letzten Zeit:

  • Arno Schmidts Großneffe Dave Winer hat „Uncle Arno’s books“ an Timm Menke, Portland University, gegeben.
  • Zur Fotoausstellung in Köln (10. Januar bis 21. Februar) gibt es ein Rahmenprogramm. 9. Januar: Janos Frecot über Schmidts Fotografien; Bernd Rauschenbach liest Windmühlen; 10. Januar: Friedrich Forssman über die Satzanforderungen von Schmidts Werk; 11. Januar: Ein Pocahontas-Abend in der Lengfeld’schen Buchhandlung. Informationen auf den leider komplett verflashten und daher nicht sauber verlinkbaren Webseiten des Literaturhaus Köln.
  • Philipp Blume hat Musik zu Kaff auch Mare Crisium komponiert: Büxn=Aufschrifftn.
  • Zu ähnlich auf spanisch: Notable parecido.
  • Rezension in Libro News zur italienischen Übersetzung von Schwarze Spiegel: E la luna salvò l’ateo Schmidt dal nichilismo.
  • Ulla Hahn hat eine Erzählung namens Alsterlust geschrieben, in der allerlei Hamburger und norddeutsche Autoren mit verschriebenen Namen auftauchen. Arno Schmidt erscheint dort als Tdmisch.

Neue Sonderlieferungen des Bargfelder Boten

12. Dezember 2009, 20.37 Uhr | Giesbert Damaschke

Zwei neue Sonderlieferung des Bargfelder Boten sind ebenfalls anzuzeigen.

  • Rudi Schweikert: Die Jules-Verne-Welten in Arno „Die Schule der Atheisten“. 140 Seiten. ISBN 978-3-86916-023-8. 24 Euro. [Bereits erschienen.]
  • Klaus Piperek: Arno Schmidt und die Welt der Slawen. Kommentierendes Handbuch. Herausgegeben von Friedhelm Rathjen. Ca. 320 Seiten. ISBN 978-3-86916-045-0. Ca. 36,00 Euro. [Angekündigt für Februar 2010.]

Bargfelder Bote 323

12. Dezember 2009, 20.22 Uhr | Giesbert Damaschke

Die Lieferung 323 (Dezember 2009) des Bargfelder Boten ist erschienen. – Inhalt:

  • Thomas Körber: Der Wanderer und sein Schatten. Zu Hans Wollschlägers „Schmidt“-Dialog
  • Wienand Herzog: „Lachende Injurien“. Ein Lesezeichen Arno Schmidts zu Carl Spitteler
  • Gesucht – gefunden / In letzter Zeit erschienen

Tina

3. Dezember 2009, 11.53 Uhr | Giesbert Damaschke

Die Lyrikmail Nr. 2103 vom 2. Dezember 2009:

Als er mich um meinen Namen fragte

Katharina, Rosa, nannte mich der Priester,
Als er mich dem Bund der Christen weihte.
Emeline, Stephanie und Kathinka
Nenn’ ich mich, wenn mir die Musen winken.
Tina heiß ich für den kleinen Kreis der Theuern;
Dieser Nam’, der liebste mir von Allen,
Sei mir immerdar von dir gegeben,
Herzlich klingt er, wenn auch nicht romantisch,
Doch für dich will ich nur herzlich seyn.
Wenn mich deine Lippe Tina nennet,
Mögest du der Dichterin vergessend,
Nur das schlichte, treue Mädchen sehen,
Und mit deiner Freundschaft gerne lohnen,
Was mein Herz, seit es dich kennt, empfindet.

Kathinka Zitz (1801-1877)