Andreas Maier erhält Autoren-Stipendium

17. Juli 2015, 13.37 Uhr | Giesbert Damaschke

Bernd Rauschenbach in der ASml:

Das Autoren-Stipendium der Arno Schmidt Stiftung erhält dieses Jahr der 1967 in Bad Nauheim geborene Romancier und Essayist Andreas Maier. Das Stipendium ist mit monatlich 2000 € dotiert und läuft über zwei Jahre. Es wird (so die Satzung der Arno Schmidt Stiftung) an Autoren vergeben, die auf Arbeitsgebieten Arno Schmidts Besonderes geleistet haben. Stipendiaten waren u.a. Friederike Kretzen, Libuse Monikova, Michael Walter, Kurt Drawert, Reinhard Jirgl, Werner Kofler und Werner Fritsch. – Von Andreas Maier erschienen zuletzt im Suhrkamp Verlag die Romane „Das Zimmer“, „Das Haus“, „Die Straße“ und „Der Ort“.

Ausstellung in Berlin

17. Juli 2015, 13.29 Uhr | Giesbert Damaschke

Am 23. September wird in der berliner Akademie der Künste die Ausstellung „Arno Schmidt. Eine Ausstellung in 100 Stationen“ eröffnet. Aus der Ankündigung:

Zitate, Zettelkästen, Manuskripte und Bücher, aber auch die Lederjacke, ein Teddy, ein Rindenholzschiffchen, eine Aspirinschachtel und Eingemachtes aus dem Keller: Hundert Ausstellungsstücke repräsentieren den Kosmos des sprachmächtigsten, innovativsten und provozierendsten Autors der Nachkriegszeit.

Die Ausstellung ist bis zum 10. Januar 2016 zu sehen. Im Rahmen der Ausstellung finden verschiedene Lesungen und andere Veranstaltungen statt. Ein Flyer der Arno Schmidt Stiftung bietet eine detaillierte Übersicht. Der Flyer kann als PDF geladen werden.

Schmidt auf holländisch und französisch

8. Juli 2015, 15.34 Uhr | Giesbert Damaschke

Die Arno Schmidt Stiftung vermeldet in ihrem Blog Neuauflagen von Schmidt-Übersetzungen.

  • Für 14,80 Euro gibt es die Verhalen van Stürenburg, 17,50 Euro kostet Sleutels ruilen (Schlüsseltausch). Übersetzer ist in beiden Fällen Jan H. Mysjkin, erschienen sind die Bücher bei Studio3005.
  • Wieder lieferbar ist die französische Übersetzung von Abend mit Goldrand: Soir bordé d’or. Une Farce-Féérie. 55 Tableaux des Confins Rust(r)iques pour Amateurs de Crocs-en-langue. Übersetzt von Claude Riehl. Editions Maurice Nadeau. – Auf der Facebook-Seite des Verlags gibt es ein paar Bilder. Ein Preis wird leider nicht genannt, bei Amazon wird das Buch für 229,00 Euro angeboten, aber da scheint es sich um die Ausgabe von 1997 zu handeln.

Zettel’s Traum auf Englisch

12. Mai 2015, 11.20 Uhr | Giesbert Damaschke

Die Arno Schmidt Stiftung hat in ihrem Blog die erste Seite der kommenden Übersetzung von „Zettel’s Traum“ abgebildet („Bottom’s Dream“). Laut einem lapidaren Hinweis bei Twitter („coming soon“) wird das Monstrum wohl demnächst erscheinen – vielleicht zur Buchmesse?

Update: Bei Facebook verrät die Stiftung ein klein wenig mehr: Das Buch ist (natürlich) von John E. Woods übersetzt und soll „voraussichtlich im Frühjahr 2016 im Verlag Dalkey Archive Press“ erscheinen.

DVD: Mein Herz gehört dem Kopf

30. April 2015, 18.05 Uhr | Giesbert Damaschke

Das hab ich ja glatt zu melden vergessen: Oliver Schwehms Dokumentation Arno Schmidt – Mein HERZ gehört dem KOPF, die im Januar bei Arte zu sehen war, gibt es inzwischen auch auf DVD. Paul Hübscher hat die DVD in seinem Blog ausführlich besprochen.

Bilder weg 8-( [Update: wieder da]

30. April 2015, 13.33 Uhr | Giesbert Damaschke

Tja, so geht’s: Da kümmert man sich etwas halbherzig um das Update der WordPress-Installation und löscht dabei versehentlich den Ordner „Bilder“. Und natürlich habe ich kein Backup. Damit sind bei allen bisherigen Beiträgen die Bilder verschwunden. Ich werd mich mal in der nächsten Zeit daran machen, die entsprechenden Bildverweise aus den Beiträgen zu löschen, um dem Server Fehlermeldungen zu ersparen. Vielleicht lassen sich auch einige Bilder erneut hochladen, aber das kann ich aktuell nicht überblicken.

Update: Alles wieder in Ordnung. Ich hatte zwar kein Backup, aber Host Europe, bei denen diese Site gehostet wird 8-).

Bargfelder Bote 389–390

30. April 2015, 13.27 Uhr | Giesbert Damaschke

Die nächste Lieferung des Bargfelder Boten wird ausgeliefert. Aus dem Inhalt:

  • Thomas Eichhorn: Das Übersetzen und Arno Schmidt
  • Friedhelm Rathjen: Joyce, erdwärts gekehrt. Neue Details zu Genese und Verwertung von Schmidt „Finnegans-Wake“-Übersetzungen
  • Guido Erol Öztanil: Kopflos, aber mit Herz (Rezension der DVD „Arno Schmidt – Mein Herz gehört dem Kopf“)

„Was wird er damit machen?“ kommt zur Buchmesse

30. April 2015, 13.20 Uhr | Giesbert Damaschke

Die Arno Schmidt Stiftung lässt der Ankündigung Taten folgen: Zur Buchmesse im Herbst soll Schmidts Übersetzung von Bulwer-Lyttons What will he do with it? in sechs Bänden erscheinen. Ein erstes Foto ist bei Facebook zu sehen (keine Anmeldung erforderlich), der Preis soll mit 48 Euro im sehr bezahlbaren Rahmen liegen.

Neue Postkarten

18. März 2015, 11.22 Uhr | Giesbert Damaschke

Zur Leipziger Buchmesse hat die Arno Schmidt Stiftung zehn Postkarten „mit Fotos und Wolken-Zitaten von Arno Schmidt“ herausgebracht. Die Postkarten können bei der Stiftung gegen einen mit 1,45 Euro frankierten Rückumschlag (C6) bestellt werden:

Arno Schmidt Stiftung
Bargfeld
Unter den Eichen 13
29351 Eldingen

Es gibt die Karten auch im Buchhandel (ISBN 978-3-518-91658-2).

Arno Schmidt in Japan

14. März 2015, 17.23 Uhr | Giesbert Damaschke

Zu den vielen Dingen, die ich im letzten Jahr, als das Blog für ein paar Monate im tiefen Schlummer lag, nicht vermeldet habe, gehört die Preisverleihung des japanischen Merck-Kakehashi-Literaturpreises. Dessen Preisträger nämlich waren Arno Schmidt mit „Seelandschaft mit Pocahontas“ und Jun Wada, der diesen Text ins Japanische übersetzt hat.

Der Preis wurde 2014 erstmals vom Goethe-Institut in Tokio vergeben und ist zum einen nach dem japanischen Wort „kakehashi“ (was so viel wie „Grenzüberschreitung“, „Brückenschlag“ bedeutet) benannt, zum anderen nach seinem Sponsor, dem japanischen Ableger des Pharmakonzerns Merck. Ziel ist es, der deutschen Gegenwartsliteratur in Japan zu stärkerer Verbreitung zu verhelfen und „die besondere Leistung der Übersetzungsarbeit [zu] würdigen“.

Die Preisverleihung fand im Oktober 2014 statt. Das Goethe-Institut hat auf Youtube zwei Video-Mitschnitte der Veranstaltung veröffentlicht.

Wenn Ihnen übrigens demnächst mal wieder jemand unter die Nase reibt, was für ein schwieriger, griesgrämiger und ernster Autor dieser Schmidt doch sei, dann kontern Sie einfach mit einem Zitat seines japanischen Übersetzers: „Zunächst einmal schätze ich seinen Humor und seinen Witz.“

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